Berechnet Stromkosten der Pumpe nach PS, Wirkungsgrad, Laufzeit und Strompreis — täglich, monatlich, jährlich.
Um abzuschätzen, was der Betrieb Ihrer Pumpe tatsächlich kostet, brauchen Sie drei Zahlen: die Leistungsaufnahme der Pumpe, die täglichen Betriebsstunden und Ihren Strompreis. Die Leistungsaufnahme entnehmen Sie am besten dem Motortypenschild oder, idealerweise, einem Steckdosen-Strommessgerät, da die tatsächliche Wattleistung eines Motors oft von seiner PS-Angabe abweicht, sobald die Effizienz einberechnet wird. Als grobe Orientierung: Einstufige Haushaltspumpen nehmen üblicherweise 1.500 bis 2.500 Watt auf, drehzahlgeregelte Pumpen bei niedriger Drehzahl dagegen nur 150 bis 500 Watt. Geben Sie Ihren Strompreis in Dollar pro Kilowattstunde genau so ein, wie er auf Ihrer Stromrechnung steht, einschließlich saisonaler oder gestaffelter Tarife. Geben Sie dann die täglichen Laufstunden ein, die so bemessen sein sollten, dass mindestens eine vollständige Umwälzung pro Tag für Ihr Poolvolumen und Ihre Durchflussrate erreicht wird. Wenn Sie die Laufzeit auf hohe und niedrige Drehzahlen aufteilen, geben Sie jede Drehzahl und ihre Stunden getrennt ein, damit der Rechner die Wattleistung korrekt gewichtet, statt eine konstante Aufnahme anzunehmen.
Die Kernformel lautet: Tageskosten = (Watt ÷ 1.000) × Stunden pro Tag × Preis pro kWh. Rechenbeispiel: Eine einstufige 1.800-Watt-Pumpe, die täglich 8 Stunden bei 0,16 $/kWh läuft, kostet (1800 ÷ 1000) × 8 × 0,16 = 1,8 × 8 × 0,16 = 2,30 $ pro Tag, etwa 69 $ im Monat und rund 840 $ im Jahr. Vergleichen Sie nun eine drehzahlgeregelte Pumpe, die dasselbe Wasser langsamer bewegt: 400 Watt für 16 Stunden ergeben (400 ÷ 1000) × 16 × 0,16 = 0,4 × 16 × 0,16 = 1,02 $ pro Tag, etwa 31 $ im Monat. Obwohl sie doppelt so lange läuft, kostet sie weniger als die Hälfte, weil der Energieverbrauch ungefähr mit der dritten Potenz der Durchflussrate steigt, eine Halbierung der Drehzahl senkt die Leistungsaufnahme also um fast das Achtfache. Multiplizieren Sie die Tageswerte mit 30 für eine Monatsschätzung und mit Ihren Saisontagen für ein Jahresbudget.
Hier richtig zu rechnen ist wichtig, weil die Pumpe meist der größte einzelne Stromverbraucher eines Pools ist und kleine Laufzeitänderungen sich zu Hunderten Dollar pro Saison summieren. Der häufigste Fehler ist, PS so zu verwenden, als wären es Watt; messen Sie stets die reale Aufnahme. Ein zweiter Fehler ist, die Laufzeit so stark zu kürzen, dass das Wasser nie eine vollständige Umwälzung erreicht, was trübes Wasser und Algen begünstigt und teure Stoßchlorungen erzwingt, die die Energieersparnis zunichtemachen. In diesem Werkzeug wird keine Chemikalie gehandhabt, doch der Sicherheitsaspekt ist elektrisch und hydraulisch: Lassen Sie eine Pumpe nie trocken laufen, überbrücken Sie nie einen ausgelösten Schutzschalter und stellen Sie gemäß den elektrischen Vorschriften einen FI-Schutz (GFCI) der Poolstromkreise sicher. Wenn Sie die Laufzeit ändern, testen Sie Chlor und pH nach einigen Tagen erneut, da die Umwälzung stark beeinflusst, wie gleichmäßig sich das Desinfektionsmittel verteilt. Passen Sie die Laufzeit schrittweise an, ein bis zwei Stunden auf einmal, und bestätigen Sie Wasserklarheit sowie einen stabilen Chlorrest, bevor Sie einen kürzeren Fahrplan festlegen, um die Ersparnis sicher zu sichern.
Die meisten Pools brauchen einen vollständigen Wasserumsatz pro Tag. Mit einer Einzeldrehzahl-Pumpe dauert das 8-12 Stunden; mit einer VSD-Pumpe bei niedriger Drehzahl bis zu 24 Stunden.
Wenn Ihr Stromanbieter zeitabhängige Tarife anbietet, kann der Pumpenbetrieb in den Nebenzeiten der Nacht jeden Monat erheblich Geld sparen.
Ja. Bewegtes Wasser bietet Algen viel weniger Angriffsfläche als stehendes Wasser. Richtige Filtration und Zirkulation sind Ihre erste Verteidigungslinie gegen Algenblüten.